
Wir planen den Grundriss auch nach Ihren Wünschen! Inkl. solaranlage & 3-fach-verglasung Energie- und Umweltbewusst bauen und Kosten senken! Energiesparend bauen Energiesparend bauen | 33 KfW-Effizienzhaus 70 Wer ein KfW-Effizienzhaus 70 baut, der wird vom Gesetzgeber bei der Finanzierung unterstützt. Konkret be- deutet dies: er kann einen zinsgüns- tigen Kredit bei der KfW beantragen. Dabei umfasst die Kreditsumme die vollen Kosten der wärmedämmenden Maßnahmen. KfW-Effizienzhaus 70 bedeutet übrigens folgendes: dieses Haus benötigt aufgrund von wärme- dämmenden Maßnahmen 30 % we- niger Wärmeenergie als ein Neubau nach dem jeweils aktuellen Standard. Mit anderen Worten: der Jahres-Pri- märenergiebedarf darf nur 70 % des Energiebedarfs eines vergleichbaren Neubaus sein. Dabei beinhaltet der Jahres-Primär- energiebedarf folgendes: den Jahres- heizwärmebedarf, den Nutzwärme- bedarf für die Warmwasserbereitung, die Energieverluste des Wärmeversor- gungssystems, den Hilfsenergiebe- darf für Heizung und Warmwasserbe- reitung sowie den Energieverbrauch für die Bereitstellung der Energieträ- ger. Dies ist in der Energieeinsparver- ordnung (EnEV) so festgelegt. Die Richtwerte werden der Energie- sparverordnung (EnEV) entsprechend alle zwei Jahre angepasst. Um diese sehr guten Werte zu erreichen, wer- den in der Regel folgende Maßnah- men durchgeführt: 1) Die bauliche Hülle des Gebäudes wird hoch wärmegedämmt. Fens- ter und Türen sind dabei dreifach verglast und nach der Sonne ausge- richtet, damit über das Dach und die Fenster Wärme gewonnen wird. 2) Es wird eine primärenergieeffizien- te Heizungsanlage eingebaut. 3) Es wird eine Solaranlage zur Warm- wasserversorgung eingebaut. KfW-Effizienzhaus 55 Das KfW-Effizienzhaus 55 ist das effizienteste, weil der maximale Ener- giebedarf des Gebäudes maximal 55 % des Wärmeenergieverbrauches eines Neubaus nach aktuellem Stan- dard sein darf. Gegenüber einem „normalen“ Neubau werden also 45 % der Wärmeenergie eingespart, was wiederum bedeutet, dass dieses Haus extrem gut wärmegedämmt sein muss. Um es deutlich zu sagen - es muss quasi luftdicht sein. Die Richtwerte werden der Energie- sparverordnung (EnEV) entsprechend alle zwei Jahre angepasst. Um diese sehr guten Werte zu erreichen, wer- den in der Regel folgende Maßnah- men durchgeführt: 1) Die bauliche Hülle des Gebäudes wird sehr hoch wärmegedämmt. Fenster und Türen sind dabei dreifach verglast und nach der Sonne ausge- richtet, damit über das Dach und die Fenster Wärme gewonnen wird. 2) Es wird eine primärenergieeffizi- ente Heizungsanlage eingebaut, z.B. eine Wärmepumpe. 3) Es wird eine thermische Solaranla- ge zur Heizungsunterstützung und Warmwasserversorgung eingebaut. 4) 80 % der Abluft wird über eine kon- trollierte Wohnungsentlüftung zu- rückgewonnen. Dazu ist eine zentrale Lüftungsanlage notwendig.